2024: Mit Optimismus das WIR stärken

Über den Jahreswechsel habe ich nachgedacht und mir für 2024 etwas fest vorgenommen: nein, jetzt kommt nichts à la weniger essen, mehr Sport. Etwas ganz Anderes: Und es kommt noch besser. Denn wir alle mitmachen, könnte es die Inklusion und das gesellschaftliche WIR enorm voranbringen.

Über den Jahreswechsel war ich leider krank. Ich hab viel gelesen und nachgedacht und mich unter anderem gefragt: Warum fällt uns Inklusion so schwer. Dabei sind mir vor allem drei Punkte klar geworden:

  1. Inklusion ist so ein großes Feld und hat so viele Baustellen, dass wir oft nur die Probleme, weniger die Chancen sehen
  2. Jene, die das Thema auf den ersten Blick nicht betrifft, kann man nur erreichen, wenn man ihnen klar macht: Inklusion betrifft uns alle
  3. Mit Meckern kommt man nicht weiter

Das positive in den Blick nehmen

Mir ist klar geworden: Mit Meckern kommt man nicht weiter. Gemeckert wird eh viel zu viel, Meckern schreckt ab und lässt meckernde Personen auch noch unsympathisch rüberkommen. Die Folge: Man hört nicht mehr zu und wendet sich ab.

Ich glaube, wir sollten insgesamt wieder mehr positive Aspekte in die Debattenkultur aufnehmen und öfter mal darüber sprechen, warum und was gut läuft. Aus diesen positiven Beispielen kann man dann Ideen und Lösungen für noch bestehende „Baustellen“ entwickeln. Wir sollten daher einfach auch mal über kleine Veränderungen sprechen, denn auch die können zu Fortschritt führen.

Mit positiven Beispielen Awareness schaffen

Womit kann man Menschen für ein Thema begeistern und sie zum Mitmachen animieren? Mit praktischen und positiven Beispielen, die in ihrer Lebenswelt stattfinden. Das versuche ich auch immer bei meinen Kindergarten- und Erwachsenencoachings zu vermitteln. Wenn man aufzeigt, welche positiven Entwicklungen es gibt und WARUM das konkret wichtig war, erreicht man aus meiner Sicht viel mehr als mit „man müsste/ man könnte/ man sollte“.

Lange Rede kurzer Sinn: Lasst uns gemeinsam positive Entwicklungen beim Thema Inklusion mehr in den Blick nehmen und mit positiven Beispielen für kleine und große Veränderungen sorgen – denn jede Veränderung, ist sie noch so klein, bietet die Chance, etwas ganz Großes ins Rollen zu bringen.

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